Warum szenisch?

Szenisches Coaching wirkt auf der kognitiven, interaktionalen und physischen Ebene. Ganzheitlich angelegt und aktionsorientiert schärft es die Wahrnehmung für das was ist und sein kann. Methodische, persönliche und soziale Kompetenzen sowie ein tieferes Verständnis für systemische Zusammenhänge werden erweitert. Die Selbstwirksamkeit wird gestärkt.

Szenisches Handeln bewegt

Ausgehend von einer Gesamtsicht auf unser berufliches Umfeld wird in aktuelle Situationen aktiv hinein gezoomt. Bisherige Vorgehensweisen werden reflektiert und mit dem Perspektivenzirkel neu definiert und angepasst.

Perspektivenzirkel

Mit diesem Werkzeug gelingt es leichter, sich in in sich und andere hineinzuversetzen, ob Mitarbeiter*innen, Teammitglieder oder Kunden. Die Anwendung zoomt aus engen Situationen heraus und schafft Überblick. Dadurch entstehen Freiräume für alternative Reaktionen und Handlungen.

"Als ob" Modus

Eine Technik für die Vorwegnahme einer exemplarischen Zukunft, mit der im Perspektivenzirkel  entwickelte Handlungsoptionen auf deren mögliche Wirkungen überprüft werden können. Der Transfer und die Verankerung in das eigene Berufshandeln wird dadurch gefördert.

Peer-Feedback

Als fester Bestandteil der Prozesse integriert und stärkt es eine achtsame Haltung und eine wertschätzende Kommunikation. Die einzelnen Feedback Prozesse sind so angelegt, dass alle Teilnehmer*innen davon profitieren.

Processing

Die Erklärung und Analyse der szenischen Arbeit verstärkt zusätzlich die Reflektionsfähigkeit  und gibt Impulse für die beruflichen Nutzung. Durch „Side-Teachings“ werden einzelne Tools für die eigenen Verwendung vorgestellt.

Perspektivisch

Unseren Blick weiten und dabei neue Perspektiven einnehmen ist das übergeordnete Ziel meiner Arbeit. Dadurch werden vorhandene Ressourcen gestärkt und neue entstehen, die sofort eingesetzt werden können.

Die Szene

zusammengefasst:

  • Reflektion aktueller Situationen
  • Nutzen eigener Lösungskreativität
  • Entwicklung alternativer Handlungsweisen
  • Erprobung der Zukunft
  • Transfer in die Berufsrolle(n)
  • Verankerung in das Berufshandeln.

Szenische Methodik

Ich verwende handlungsorientierte und szenische Methoden, die Soziometrie Morenos, Aufstellungen und Erkenntnisse aus dem Embodiment, u.a.

Meine Arbeit reflektiert kultur- und sozialwissenschaftliche Erkenntnisse, Organisationstheorien und systemische Ansätze und die Auswahl und Konzeption der Formate und Settings ergibt sich aus den individuellen Auftragsklärungen.

Über  Mich

Als szenischer Coach und Supervisor bewege ich mich mit meinem Angebot in innovativen, kreativen und sozialen Räumen. Ich arbeite mit Ideen*mangerinnen, Design-Thinkern, SCRUM Teams und im Non-Profit Bereich mit Soziarbeiter*innen und -pädagog*innen zusammen.

Was mir wichtig ist

  • Wertschätzende Kommunikation
  • Eigenverantwortlich und selbstwirksam sein

Sinn und Motiv meiner Arbeit

Zufriedenheit im Beruf, sinnhaftes Tun und ein wertschätzendes, achtsames Umfeld sind Voraussetzung für Gesundheit, Motivation und Leistungsfähigkeit. Für mich ist es der wichtigste Auftrag, daran mit Menschen in Organisationen zu arbeiten. Was braucht es dafür? Aus meiner Sicht den Wunsch

  • nach authentischen Begegnungen
  • eigene Potentiale voll nutzen zu können
  • innere und äußere Blockaden dauerhaft abzubauen
  • Konflikte angstfrei zu benennen und in Chancen zu verwandeln.
  • Lösungen wirklich umsetzen zu wollen
  • nach persönlicher Entwicklung

Mein Angebot ist genau auf die Stärkung dieser Fähigkeiten und Kompetenzen ausgerichtet.

Mehr über mich

Aus den Erfahrungen als ehrenamtlicher Mitarbeiter in einem selbstverwaltetem Jugendzentrum entstand mein Wunsch Sozialpädagoge zu werden. Nach Theoriephase und Diplom war ich im sozialen Dienst (ASD)  und als Stadtjugendpfleger im Jugendamt der Stadt Hemer tätig. Mehrere Jahre war ich in der beruflichen Jugendsozialarbeit tätig. Nach einer Weiterbildung zum Internet- und Multimediaentwickler 1999 führte mich mein weiterer Weg fünf Jahre in die freie Wirtschaft. Bei einem privaten Bildungsanbieter konzipierte ich Bildungsmaßnahmen, war personalverantwortich für die Lehrkräfte, betreute Teilnehmer/innen – auch sozialpädagogisch – und wartete das Computernetzwerk für die Qualifikationen. Weitere drei Jahre (2005-2008) war ich wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem Projekt des LS-BW, bei dem ich technisch und methodisch/didaktisch E-Learningszenarien in Schulen evaluiert habe. Nun bin ich seit nahezu 10 Jahren freiberuflicher Berater, im Landemedienzentrum Baden-Württemberg in der Softwareentwicklung und der dualen Hochschule Stuttgart als methodisch/didaktischer Berater für den Einsatz von E-Learning in der universitären Lehre aktiv. Zusätzlich leite ich als nebenamtliche Lehrkraft an der Fakultät Sozialwesen der DHBW Seminare zu den Themen „Digitalisierung und die Auswirkungen auf soziale Arbeit und unsere Gesellschaft“ und führe psychodramatisch orientierte Gruppensupervisionsseminare mit dualen Studierenden durch, die ca. 1.5 bis 2 Jahre Berufspraxis haben. Seit 2011 bin ich regelmäßig in Weiterbildungen, die Grundlage für meine Coaching und Supervisionspraxis sind. Ich bin zertifizierter Gruppenleiter und Berater (Psychodrama-Praktiker – Morenoinstitute Stuttgart und Edenkoben/Überlingen). Seit 2016 bin ich zusätzlich auf dem Weg zum Psychodrama-Leiter. Seit 2015 bis Herbst 2018 zertifiziere ich mich bei der DGSv im Rahmen eines berufsbegleitenden Masterstudiengangs „Supervision, Organisationsberatung & Coaching“ an der Professional School for Business and Technology in Kempten. Hohe Ausbildungsstandards (Psychodrama) und Einstiegsanforderungen (DGSv) bedeuten für mich Professionalisierung sowie Reflektion der eigenen Praxis, z.B. durch begleitendes Coaching und Lehrsupervision und dienen für meine Klientinnen und Klienten sowie für mich als Orientierung auf einem wenig überschaubaren und nicht geschützten Markt.

Ich freue mich auf Ihre Anfrage

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